Die Granitz

Die Schönheit der Natur im Buchenwald der Granitz

Zu jeder Jahreszeit zeigt das Waldgebiet zwischen Binz, Sellin und Lancken-Granitz ein anderes Gesicht. Riesige Gletscher haben während der letzten Eiszeit Geröll vor sich hergeschoben, den Kreidegrund aufgeschoben und so die einzigartige Natur der Insel Rügen geschaffen. Buchen und Traubeneichen fühlen sich besonders wohl in dem Wald der Granitz , und jeder Baum spendet lichten Schatten. Das milde Grün, der Duft des Waldes und die frische Brise, die über das Steilufer der Ostsee hereinweht, machen gemeinsam das Vergnügen aus, in diesem Wald zu wandern. Auf dem 107 Meter hohen Tempelberg hat Fürst Malte sich ein Jagdschloss erbaut. Wer die 154 Stufen des 38 Meter hohen Mittelturms erklimmt, genießt eine großartige Aussicht über die Granitz von der Binzer Bucht bis zur Halbinsel Mönchgut. Am Steilufer befindet sich die Teufelsschlucht, und mitten im Wald ruht still der Schwarze See. Auch das Grabmal des Finnischen Kriegers kann ein Ziel des Ausflugs sein. Er kam 1806 während des Krieges gegen Napoleon ums Leben und wurde hier begraben. Die zerzauste Kreuzeiche liegt an einer Wegkreuzung, daher ihr Name.

Die Granitz